Palliativpflege
Die Begleitung von Menschen in existenziellen Grenzsituationen
Heimat und Fremde bekommen eine ganz neue Dimension, wenn der Mensch durch ein akutes Ereignis oder eine Erkrankung aus seiner vertrauten Lebensbahn geworfen wird. Was trägt, wenn die sichere Lebensgrundlage durch eine existenzielle Grenzerfahrung erschüttert wird und alle Bausteine des Lebenshauses zusammenbrechen?
Unser Zusammenleben ist geprägt von Menschen unterschiedlicher Nationalitäten, Kulturen und Religionen. Das macht unser Leben so einzigartig, vielseitig und so kostbar an Erfahrungen.
Doch was wissen wir von einander, wenn ein Mensch aus einem anderen Kulturkreis in unserer Mitte ernsthaft erkrankt und sein Leben sich mit großer Wahrscheinlichkeit in absehbarerer Zeit dem Ende zuneigt? Welche Möglichkeiten haben wir, ihm angemessen beizustehen? Welche Begleitung brauchen der Mensch und auch seine Angehörigen?
IKHO wird vom BiG Bildungsinstitut gemeinsam mit den Teilprojektpartnern „die pflegezentrale“ aus Duisburg und dem Verein „pro wohnen“ der Stadt Oberhausen organisiert und zusätzlich mit dem ambulanten Hospiz Oberhausen e. V., dem Hospizdienst am Alfried Krupp Krankenhaus Essen, der Hospizbewegung Duisburg-Hamborn e.V. und dem ambulanten Hospizdienst Pallium der Kliniken Essen-Mitte durchgeführt.